Leistenbruch-Operation in Wien
Der Leistenbruch (Leistenhernie) ist der häufigste Bauchwandbruch. Als Hernien-Spezialist in Wien operiere ich Leistenbrüche vorwiegend mit der minimal-invasiven TAPP-Technik: wenig Schmerzen, kaum sichtbare Narben und eine rasche Rückkehr in den Alltag.

Was ist ein Leistenbruch?
Ein Leistenbruch entsteht durch eine Schwäche bzw. Lücke in den Schichten der Bauchdecke in der Leiste. Durch diese Schwachstelle können Bauchinhalte nach außen treten und eine Vorwölbung bilden.
Symptome eines Leistenbruchs
- Druckgefühl oder ziehende Schmerzen in der Leiste
- Sichtbare Vorwölbung in der Leiste, oft deutlicher im Stehen, beim Husten oder Heben
- Manche Patienten haben gar keine Beschwerden
Warum sollte ein Leistenbruch operiert werden?
Ein Leistenbruch heilt nie von selbst und vergrößert sich mit der Zeit. Kommt es zu einer Einklemmung von Darmteilen, kann die Durchblutung unterbrochen werden – ein lebensbedrohlicher Zustand, der eine Notoperation und unter Umständen die Entfernung von Darmteilen erfordert. Eine geplante Operation durch einen Hernien-Spezialisten vermeidet dieses Risiko.
Diagnose
Vor dem ersten Termin sind keine Voruntersuchungen nötig. Meist reicht eine sorgfältige Untersuchung in meiner Ordination für die Diagnose; in unklaren Fällen ergänze ich eine Ultraschalluntersuchung.
Leistenbruch-OP: meine Techniken
Laparoskopische TAPP (Schlüssellochtechnik)
TAPP steht für transabdominelle präperitoneale Plastik. Sie ist meine bevorzugte Methode für die meisten Leistenbrüche und erfolgt in Vollnarkose:
- Drei kleine Schnitte: einer am Nabel und zwei kleinere seitlich
- Der Bauchraum wird mit CO₂ aufgedehnt, sodass Kamera und feine Instrumente eingeführt werden können
- Die Bruchlücke wird von innen mit einem Kunststoffnetz abgedeckt
- Das Netz wird mit einem speziellen Gewebekleber statt mit Klammern fixiert – das reduziert Schmerzen
- Das Bauchfell wird über dem Netz wieder verschlossen, damit es fest einwächst
Vorteile der TAPP: weniger Schmerzen nach der Operation, kaum sichtbare Narben, sofortige Mobilität, rasche Rückkehr in den Alltag, selten chronische Schmerzen und eine sehr niedrige Rezidivrate. Beidseitige Leistenbrüche können in derselben Operation über dieselben kleinen Schnitte versorgt werden.
Offene Leistenbruch-Operation
Bei Patienten mit ausgedehnten Voroperationen im Bauchraum oder Verwachsungen kann eine offene Operation über einen einzigen 7–9 cm langen Schnitt in der Leiste die bessere Wahl sein. Die Bruchlücke wird entweder nur mit Nähten (Technik nach Shouldice) oder mit einem Netz (Technik nach Lichtenstein) verschlossen – in Vollnarkose oder in örtlicher Betäubung mit Dämmerschlaf.
Nach der Operation
Viele Patienten können das Spital noch am Tag der Operation verlassen. Ich bin persönlich für Ihre Fragen erreichbar und sehe Sie zur Nachkontrolle in meiner Ordination. Wann Sie wieder arbeiten und Sport betreiben können, hängt von Technik und Beruf ab – dazu bekommen Sie von mir klare, individuelle Empfehlungen.
„0 % Beschwerden, 100 % Zufriedenheit“
Von Anfang bis Ende ist bei meinem Leistenbruch alles perfekt gelaufen! Von der ausgezeichneten Erstberatung bis zur OP ist keine Woche vergangen. […] Einen ganz besonderen Dank an Herrn Dr. Sporn für alles, der mit seiner herzlichen und kompetenten Art zu 100 % überzeugt hat!
Termin vereinbaren
Ordinationen in der Wiener Privatklinik (Lazarettgasse 25, 1090 Wien) und in der Inneren Stadt (Rosengasse 8/5, 1010 Wien). OP-Termine, Preise und medizinische Fragen: +43 680 330 11 45
Priv. Doz. Dr. Emanuel Sporn – Facharzt für Chirurgie, Viszeralchirurgie und Gefäßchirurgie, Spezialist für Hernienchirurgie in Wien.